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Ratgeber · Verblisterung

Multi-Dose oder Unit-Dose: welche Blisterform wofür?

Im Multi-Dose-Blister liegen alle Tabletten einer Einnahmezeit zusammen, im Unit-Dose-Blister jede Tablette für sich. Hier lesen Sie, was die beiden Formen unterscheidet und welche wohin passt.

Michael Gäbe, ApothekerVon Michael Gäbe, Apotheker · Veröffentlicht: · Lesezeit: 10 Min.

Eine Mitarbeiterin der Knut Apotheke im dunkelblauen Poloshirt an einer geöffneten Schublade mit Arzneimittelpackungen.

Ein Multi-Dose-Blister enthält alle Tabletten, die ein Mensch zur selben Zeit einnimmt, zusammen in einem Beutel oder einer Mulde; ein Unit-Dose-Blister verpackt jede einzelne Tablette für sich. Unit-Dose ist vor allem ein Verfahren der Krankenhausapotheken, Multi-Dose die übliche Form im Pflegeheim und zu Hause, als Blisterrolle oder als Blisterkarte. Welche Form wohin passt und worauf Sie bei beiden achten sollten, beschreibe ich hier aus der Praxis der Knut Apotheke in Dresden.

Nach einem Klinikaufenthalt erzählt ein Angehöriger in der Apotheke, dass sein Vater im Krankenhaus jede Tablette in einem eigenen kleinen Tütchen bekam, mit Code und Bild der Tablette. Zu Hause liegt nun wieder die gewohnte Blisterrolle, in der morgens drei Tabletten in einem Beutel stecken. Seine Frage ist berechtigt: Ist das eine besser als das andere? Die Antwort hängt davon ab, wo und von wem die Tabletten gegeben werden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Multi-Dose: alle Tabletten einer Einnahmezeit in einem Beutel oder einer Mulde.
  • Unit-Dose: jede Tablette einzeln verpackt, nach Einnahmezeit sortiert.
  • Unit-Dose gehört vor allem ins Krankenhaus, wo die Gabe am Bett oft per Code geprüft wird.
  • Im Pflegeheim und zu Hause ist Multi-Dose üblich, als Blisterrolle oder als Blisterkarte.
  • Beide Formen tragen den Namen, die Arzneimittel mit Charge und das Verfalldatum.
  • Nicht jedes Arzneimittel eignet sich für den Blister. Tropfen, Insulin und Mittel für den Bedarf gibt es weiter aus der Originalpackung.

Was unterscheidet Multi-Dose und Unit-Dose?

Der Unterschied liegt darin, was in einer Verpackungseinheit steckt: bei Multi-Dose alle Arzneimittel einer Einnahmezeit, bei Unit-Dose genau eine Tablette. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen beschreibt es in seinem Bericht zur patientenindividuellen Verblisterung so: Bei Multi-Dose werden alle verblisterbaren Arzneimittel eines Einnahmezeitpunkts zusammen verpackt. Bei Unit-Dose wird jedes Arzneimittel einzeln verpackt und nach Einnahmezeitpunkt sortiert.

Beides fällt unter das patientenindividuelle Verblistern. Die Apothekenbetriebsordnung versteht darunter die Neuverpackung von Fertigarzneimitteln für bestimmte Einnahmezeitpunkte eines Patienten in einem Behältnis, das nicht wieder verwendet wird. Davon unterscheidet sie das Stellen: Hier werden die Tabletten von Hand in ein Behältnis sortiert, das man immer wieder füllt, etwa eine Dosette.

Die Begriffe Multi-Dose und Unit-Dose sagen also nichts darüber, ob ein Blister als Rolle oder als Karte gebaut ist. Sie sagen, wie viele Tabletten in einem Fach oder Beutel liegen.

Wie sieht ein Multi-Dose-Blister aus?

Es gibt ihn in zwei Bauformen: als Schlauchblister, also als Rolle aus kleinen Beuteln, und als Blisterkarte mit Mulden. Laut IQWiG sind in der Heimversorgung meist Schlauchblister üblich, Blisterkarten sind weniger verbreitet.

Beim Schlauchblister enthält jeder durchsichtige Beutel alle Tabletten einer Einnahmezeit. Die Beutel hängen als Band aneinander und sind nach Datum und Uhrzeit aufgerollt. Ein Vorteil, den das IQWiG nennt: Die Einnahmezeiten sind frei wählbar und nicht auf wenige Fächer am Tag beschränkt wie bei einer Dosette.

Die Blisterkarte ist eine feste Karte mit Mulden, meist für eine Woche. Die Spalten stehen für die Tage, die Zeilen für die Einnahmezeiten. Eine Folie verschließt die Mulden, und man drückt die Tabletten heraus. Die Karte zeigt die Woche auf einen Blick.

Wie Rolle, Karte und Wochenblister im Alltag aussehen, zeigt der Ratgeber Blisterkarte, Wochenblister, Schlauchblister ausführlich.

Wie arbeitet ein Krankenhaus mit Unit-Dose?

Krankenhäuser setzen Unit-Dose meist zusammen mit elektronischer Verordnung und Scan am Bett ein: Der Arzt verordnet elektronisch, die Krankenhausapotheke prüft und verpackt jede Dosis einzeln, und am Bett wird vor der Gabe ein Code gescannt. Dieser Ablauf heißt Closed Loop, ein geschlossener Kreislauf von der Verordnung bis zur Gabe.

Wie ein solches Tütchen gekennzeichnet sein kann, zeigt zum Beispiel die Patienteninformation der Kliniken der Stadt Köln: Name und Station des Patienten, Datum und Zeitpunkt der Einnahme, Bezeichnung des Arzneimittels, ein Bild der Tablette und ein Code, der zum Beipackzettel führt.

Gefördert wurde dieser Weg über das Krankenhauszukunftsgesetz. Die Krankenhausstrukturfonds-Verordnung nennt ein durchgehendes digitales Medikationsmanagement ausdrücklich als Fördertatbestand, einschließlich robotergestützter Stellsysteme. Der Bundesverband Deutscher Krankenhausapotheker verfolgt laut Pharmazeutischer Zeitung das Ziel, diesen Kreislauf mit Unit-Dose in allen deutschen Krankenhäusern einzuführen.

Warum gerade im Krankenhaus? Dort wechselt die Medikation oft von einem Tag auf den anderen. Ein Patient wird operiert, ein Antibiotikum kommt dazu, eine Tablette wird abgesetzt. Eine einzeln verpackte Dosis lässt sich dann einfach weglassen oder austauschen, ohne dass ein ganzer Beutel neu entstehen muss. Und wo am Bett gescannt wird, fällt eine Verwechslung im Moment der Gabe auf.

Welche Vor- und Nachteile haben die beiden Formen?

Unit-Dose ist flexibler bei häufigen Änderungen und passt zu einer Gabe mit Scan am Bett. Multi-Dose ist übersichtlicher bei stabiler Dauermedikation: ein Beutel, eine Einnahme.

MerkmalMulti-DoseUnit-Dose
Inhalt einer Verpackungalle Tabletten einer Einnahmezeiteine Tablette
BauformSchlauchblister oder Blisterkarteeinzelne Tütchen oder Mulden, nach Einnahmezeit sortiert
Typischer EinsatzPflegeheim, ambulanter Pflegedienst, zu HauseKrankenhaus
Bei einer Dosisänderungbetroffene Blister werden angepasst oder neu erstellteinzelne Dosis wird weggelassen oder ersetzt
Gabeein Beutel oder eine Mulde je Einnahmemehrere Tütchen je Einnahme, oft mit Scan
Übersicht für den Patientenhoch, besonders mit der Kartegeringer, viele kleine Einheiten
Voraussetzungstabile Dauermedikationdigitaler Medikationsprozess im Haus

Für Multi-Dose spricht im Alltag die Einfachheit. Wer seine Tabletten selbst nimmt, reißt einen Beutel ab oder drückt eine Mulde leer und hat alles für diese Einnahme in der Hand. Eine Pflegekraft gibt einen Beutel statt mehrerer Einzelpackungen.

Gegen Multi-Dose spricht, wenn sich die Medikation häufig ändert. Dann muss der Blister jedes Mal neu erstellt werden. Kommt ein Arzneimittel hinzu, wird es bis dahin aus der Packung gegeben. Wird eines abgesetzt oder in der Dosis geändert, darf der alte Blister nicht unverändert weiter verwendet werden; wie die Einnahmen bis zum neuen Blister laufen, klärt die Apotheke mit dem Arzt. Für Menschen mit ständig wechselnder Dosis ist deshalb oft die Originalpackung die bessere Form.

Ein verbreitetes Missverständnis betrifft die Nachverfolgung. Auch ein Multi-Dose-Beutel muss alle enthaltenen Arzneimittel mit ihrer Chargenbezeichnung nennen. Rückverfolgbar sind also beide Formen.

Was steht auf dem Blister?

Auf jedem patientenindividuell verpackten Blister stehen nach der Apothekenbetriebsordnung unter anderem diese Angaben:

  • der Name des Patienten,
  • die enthaltenen Arzneimittel und ihre Chargenbezeichnungen,
  • das Verfalldatum und die Chargenbezeichnung des neu zusammengestellten Blisters,
  • Hinweise zur Einnahme,
  • gegebenenfalls Hinweise zur Lagerung,
  • die abgebende Apotheke.

Dazu gehören die Packungsbeilagen der enthaltenen Arzneimittel. Bei einer Dauermedikation liegen sie nach dem Arzneimittelgesetz erneut bei, sobald sie sich geändert haben.

Liegen mehrere Tabletten in einem Beutel, hilft eine Beschreibung nach Farbe und Form, sie auseinanderzuhalten. Wer unsicher ist, welche Tablette welche ist, fragt in der Apotheke nach, bevor er etwas aus dem Beutel nimmt.

Wie lange ein Blister haltbar ist, legt kein Gesetz pauschal fest. Das Verfalldatum wird für jeden Blister festgelegt, unter Berücksichtigung von Feuchtigkeit, Licht und Temperatur, und steht auf dem Blister.

Welche Arzneimittel kommen nicht in den Blister?

Geeignet sind vor allem feste Arzneimittel zum Einnehmen, die jemand dauerhaft in gleicher Dosis nimmt. Für viele andere ist die Originalpackung die richtige Form.

Typischerweise nicht verblistert werden laut IQWiG:

  • Arzneimittel mit besonderen Lagerbedingungen, etwa Kühlware oder Betäubungsmittel,
  • Arzneimittel mit wechselnder Dosis, zum Beispiel blutverdünnende Mittel, deren Dosis nach Laborwert angepasst wird,
  • Bedarfsmedikation, etwa Schmerzmittel bei Bedarf,
  • Akutmedikation, etwa ein Antibiotikum für wenige Tage.

Die Bundesapothekerkammer nennt in ihrem Kommentar zur Leitlinie für die Neuverpackung weitere Gruppen, bei denen Vorsicht geboten ist: Arzneimittel, die empfindlich auf Licht, Sauerstoff oder Feuchtigkeit reagieren, bruchempfindliche Tabletten, Hormone, Antibiotika und Zytostatika. Auch Tabletten, die im selben Fach miteinander reagieren könnten oder sich nicht nach Form, Farbe und Größe unterscheiden lassen, kommen nicht zusammen in einen Beutel. Steht in der Packungsbeilage, dass ein Mittel in der Originalverpackung aufbewahrt werden soll, gilt das auch hier.

Tropfen, Säfte, Salben, Sprays, Zäpfchen und Insulin bleiben ohnehin in ihrer Packung. Deshalb ersetzt ein Blister nie den vollständigen Medikationsplan, auf dem auch diese Arzneimittel stehen.

Dürfen Tabletten für den Blister geteilt werden?

Nur als Ausnahme. Die Apothekenbetriebsordnung sieht das Teilen vor dem Verblistern nur auf schriftliche ärztliche Anforderung vor, wenn der Patient anders nicht versorgt werden kann und die Stabilität der geteilten Tablette über die Zeit im Blister nachgewiesen ist.

Die Bundesapothekerkammer ergänzt, dass die Tablette eine echte Bruchkerbe braucht und dass die Angabe des Herstellers zur Teilbarkeit nur für die sofortige Einnahme gilt, nicht für die Lagerung im Blister. Häufig hilft eine Tablette in der benötigten Stärke mehr. Ob es sie gibt, klären wir mit dem Arzt, der sie dann verordnen kann. Wie sich Medikationspläne auf solche Punkte prüfen lassen, beschreibt der Ratgeber Medikationsanalyse in der Apotheke.

Welche Form passt wofür?

Die Form richtet sich danach, wo die Tabletten gegeben werden und wie stabil die Medikation ist.

Im Krankenhaus passt Unit-Dose, wenn das Haus digital verordnet und am Bett scannt. Die Medikation ändert sich dort oft, und jede Gabe lässt sich einzeln prüfen.

Im Pflegeheim ist Multi-Dose üblich, meist als Blisterrolle. Die Dauermedikation der Bewohner ist überwiegend stabil, und je Einnahme gibt die Pflegekraft einen Beutel mit Namen, Datum und Uhrzeit. Was nicht in den Blister gehört, kommt weiter aus der Packung. Wie der Ablauf vom Medikationsplan bis zur Station aussieht, beschreibt die Seite Verblisterung für Pflegeheime.

Bei Patienten ambulanter Pflegedienste passt die Rolle gut, weil die Pflegekraft beim Patienten den nächsten Beutel vorfindet. Welche Apotheke den Patienten versorgt, entscheidet er selbst. Mehr dazu auf der Seite Verblisterung für Pflegedienste.

Zu Hause zählt vor allem die Übersicht. Wer seine Tabletten selbst nimmt, sieht auf der Blisterkarte an den leeren Mulden, was schon eingenommen ist. Die Rolle hilft genauso, wenn der nächste Beutel bereitliegt. Für Angehörige, die bisher eine Dosette füllen, lohnt der Vergleich im Ratgeber Was ist Verblisterung?.

Ändert sich die Dosis oft, etwa in der Einstellungsphase eines neuen Medikaments, ist ein Blister selten die richtige Wahl. Dann bleibt das Arzneimittel in der Packung, bis die Dosis feststeht.

Was bietet die Knut Apotheke an?

Wir bieten Multi-Dose in zwei Formen an: als Blisterrolle und als Blisterkarte. Beide gibt es für Pflegeheime, für Patienten ambulanter Pflegedienste und für Privatpersonen. Unit-Dose bieten wir nicht an, weil sie auf den digitalen Medikationsprozess im Krankenhaus zugeschnitten ist.

Welche Form passt, besprechen wir im Gespräch: wer die Tabletten gibt, wie oft sich die Medikation ändert und welche Arzneimittel überhaupt in den Blister gehören. Arzneimittel, die nicht geeignet sind, liefern wir in der Originalpackung mit.

Fazit: Was ist der nächste Schritt?

Multi-Dose und Unit-Dose gehören an verschiedene Orte. Unit-Dose passt in das Krankenhaus mit digitalem Medikationsprozess. Im Pflegeheim und zu Hause ist Multi-Dose üblich, als Rolle oder als Karte, solange die Medikation stabil ist.

Prüfen Sie als ersten Schritt den Medikationsplan: Welche Tabletten werden dauerhaft in gleicher Dosis genommen? Das sind die Kandidaten für den Blister. Wenn Sie als Pflegeheim, als Patient oder als Angehöriger wissen möchten, welche Form zu Ihnen passt, erreichen Sie uns unter 0351 3120610, Einrichtungen auch per E-Mail an heimversorgung@knut-apotheke-dresden.de. Unser Liefergebiet finden Sie unter Pflegeversorgung.

Dieser Artikel ersetzt keine persönliche Beratung. Ändern Sie keine Medikation eigenmächtig.

Quellen

Häufige Fragen

Worin unterscheiden sich Multi-Dose- und Unit-Dose-Blister?

Im Multi-Dose-Blister liegen alle Tabletten, die zur selben Zeit eingenommen werden, zusammen in einem Beutel oder einer Mulde. Im Unit-Dose-Blister ist jede Tablette einzeln verpackt und gekennzeichnet; die Einzelverpackungen werden nach Einnahmezeit sortiert.

Ist Unit-Dose sicherer als Multi-Dose?

Das lässt sich so allgemein nicht sagen. Unit-Dose spielt seine Stärken im Krankenhaus aus, wo die Gabe am Bett oft per Code geprüft wird. Im Pflegeheim und zu Hause ist Multi-Dose üblich. Auch dort stehen auf jedem Beutel der Name, die enthaltenen Arzneimittel mit Charge und das Verfalldatum.

Bekommt man Unit-Dose auch für das Pflegeheim?

In Pflegeheimen spielt Unit-Dose laut IQWiG eine untergeordnete Rolle; üblich sind Multi-Dose-Blister, meist als Schlauchblister. Die Knut Apotheke bietet für Pflegeheime die Blisterrolle und die Blisterkarte an.

Was steht auf einem Multi-Dose-Beutel?

Auf dem Beutel finden Sie den Namen des Patienten, Tag und Uhrzeit der Einnahme, jedes enthaltene Arzneimittel samt Charge, das Verfalldatum, Hinweise zur Einnahme und den Namen der Apotheke. Damit sich mehrere Tabletten in einem Beutel unterscheiden lassen, werden sie zusätzlich beschrieben, etwa nach Farbe und Form.

Kommen alle Medikamente in den Blister?

Nein. Tropfen, Säfte, Salben, Insulin und Zäpfchen bleiben in der Originalpackung, ebenso Bedarfsmedikation, Arzneimittel mit häufig wechselnder Dosis, Kühlware und manche feuchtigkeits- oder lichtempfindliche Tabletten. Welche Arzneimittel geeignet sind, prüft die Apotheke für jedes Präparat.

Dürfen Tabletten für den Blister geteilt werden?

Nur als Ausnahme: auf schriftliche ärztliche Anforderung, wenn der Patient anders nicht versorgt werden kann, und wenn die Stabilität der geteilten Tablette für die Zeit im Blister nachgewiesen ist. Häufig hilft eine Tablette in der benötigten Stärke mehr; sie kann der Arzt verordnen.

Was passiert, wenn sich die Dosis ändert?

Beim Multi-Dose-Blister muss der betroffene Blister angepasst oder neu erstellt werden, denn die Tabletten einer Einnahmezeit liegen zusammen. Melden Sie jede Änderung deshalb sofort Ihrer Apotheke. Bei Unit-Dose lässt sich eine einzelne Dosis weglassen, weil jede Tablette einzeln verpackt ist.

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