Medikationsanalyse in der Apotheke: Ablauf, Nutzen und wovon die Dauer abhängt
Wer jeden Tag mehrere Medikamente einnimmt, bekommt sie oft von mehreren Ärzten. Hier lesen Sie, wie eine Medikationsanalyse in der Apotheke abläuft, was sie bringt und wovon die Dauer abhängt.
Von Michael Gäbe, Apotheker · Veröffentlicht: · Lesezeit: 10 Min.

Eine Medikationsanalyse ist die strukturierte Prüfung aller Arzneimittel, die ein Mensch anwendet: der verordneten, der selbst gekauften und der Nahrungsergänzungsmittel. Ein Apotheker sucht dabei nach Wechselwirkungen, doppelt verordneten Wirkstoffen und Problemen bei der Anwendung. Was eine ärztliche Verordnung betrifft, bespricht er mit Ihrer Zustimmung mit dem behandelnden Arzt. Am Ende erhalten Sie einen aktuellen Medikationsplan.
Oft beginnt es so: Eine Tochter stellt eine Stofftasche auf den Beratungstisch. Darin die Tabletten ihres Vaters, ein Nasenspray, Magnesium aus dem Drogeriemarkt und eine Salbe, von der keiner mehr weiß, wer sie verschrieben hat. Auf dem Medikationsplan vom Hausarzt steht davon nur ein Teil. Genau an dieser Stelle setzt die Medikationsanalyse an.
Das Wichtigste in Kürze
- Geprüft wird alles zusammen, auch was Sie selbst gekauft haben.
- Sie bringen zum Gespräch alle Ihre Arzneimittel mit.
- Der Ablauf folgt der Leitlinie der Bundesapothekerkammer.
- Über Änderungen an der Verordnung entscheidet immer der Arzt.
- Am Ende erhalten Sie einen aktuellen Medikationsplan.
Was ist eine Medikationsanalyse?
Eine Medikationsanalyse ist eine geordnete Durchsicht der gesamten Medikation eines Menschen, mit dem Ziel, Risiken zu senken und die Therapie wirksamer zu machen. Nötig wird sie, weil kaum jemand mit vielen Medikamenten nur einen Arzt hat. Der Hausarzt verordnet das Blutdruckmittel, der Kardiologe den Blutverdünner, aus dem Krankenhaus kommt eine neue Tablette dazu. Jeder sieht seinen Teil. Im Küchenschrank liegen dann noch Schmerztabletten, ein Magenmittel und Johanniskraut, von denen oft keiner der Ärzte weiß.
Die Bundesapothekerkammer beschreibt die Medikationsanalyse in ihrer Leitlinie zur Medikationsanalyse als strukturierte Analyse der aktuellen Gesamtmedikation. Der Apotheker sucht nach arzneimittelbezogenen Problemen. Gemeint sind Umstände, die den Erfolg einer Therapie gefährden oder gefährden könnten: eine Wechselwirkung, eine zu hohe Dosis, eine Tablette, die sich nicht schlucken lässt.
Nach der Leitlinie der Bundesapothekerkammer bewertet ein Apotheker die Medikation. Das unterscheidet die Medikationsanalyse von der kurzen Beratung, die Sie bei jeder Abgabe eines Arzneimittels bekommen.
Für wen ist sie sinnvoll?
Sinnvoll ist sie vor allem für Menschen, die dauerhaft viele Arzneimittel nehmen. Von Polymedikation spricht man meist ab fünf Arzneimitteln, die regelmäßig eingenommen werden.
Als pharmazeutische Dienstleistung der Apotheken heißt die Medikationsanalyse „Erweiterte Medikationsberatung bei Polymedikation“. Diese Dienstleistung richtet sich an Menschen, die dauerhaft mindestens fünf ärztlich verordnete Arzneimittel einnehmen, die im ganzen Körper wirken, zum Beispiel Tabletten oder Inhalationen.
Als weitere Anlässe nennt die Bundesapothekerkammer in ihrer Leitlinie unter anderem:
- mehrere chronische Erkrankungen,
- mehrere verordnende Ärzte,
- viele Einnahmezeitpunkte am Tag,
- den Verdacht auf eine Nebenwirkung,
- den Eindruck, dass ein Medikament nicht ausreichend wirkt,
- Schwierigkeiten, die Medikamente wie verordnet einzunehmen,
- eine Umstellung der Therapie, etwa nach einem Krankenhausaufenthalt.
Bei pflegebedürftigen Menschen kommen oft mehrere dieser Punkte zusammen. Sie haben häufig mehrere Erkrankungen, gehen zu mehreren Fachärzten und können Beschwerden nicht immer selbst benennen.
Welche Arten gibt es?
Es gibt vier Arten, und sie unterscheiden sich darin, welche Informationen der Apotheker zur Verfügung hat. Die ABDA hat sie in ihrem Grundsatzpapier zu Medikationsanalyse und Medikationsmanagement festgelegt. Je mehr Quellen vorliegen, desto mehr lässt sich prüfen.
- Typ 1, einfache Medikationsanalyse: Grundlage sind nur die Medikationsdaten, etwa aus der Kundendatei der Apotheke. Doppelverordnungen und Wechselwirkungen fallen so auf.
- Typ 2a, erweiterte Medikationsanalyse mit Patientengespräch: Dazu kommt ein strukturiertes Gespräch, zu dem Sie Ihre Arzneimittel mitbringen. Erst jetzt zeigen sich Anwendungsprobleme, ungünstige Einnahmezeiten oder Tabletten, die gar nicht genommen werden.
- Typ 2b, erweiterte Medikationsanalyse mit klinischen Daten: Neben den Medikationsdaten liegen Diagnosen und Laborwerte vor. Der Apotheker kann dann prüfen, ob es für jedes Arzneimittel einen Grund gibt und ob die Dosis passt, etwa bei eingeschränkter Nierenfunktion.
- Typ 3, umfassende Medikationsanalyse: Medikationsdaten, Gespräch und klinische Daten kommen zusammen.
In der Apotheke ist Typ 2a üblich. Für genau diesen Typ hat die Bundesapothekerkammer ihre Leitlinie geschrieben, und auch die pharmazeutische Dienstleistung folgt ihm. Für Alten- und Pflegeheime gibt es eine eigene Variante, bei der eine Pflegefachkraft am Gespräch teilnehmen kann.
Wie läuft die Medikationsanalyse ab?
Sie läuft in fünf Schritten ab: Zustimmung, Gespräch, Prüfung, gegebenenfalls Rücksprache mit dem Arzt und Abschlussgespräch. Der Ablauf folgt der Leitlinie der Bundesapothekerkammer.
1. Termin und Zustimmung
Zuerst vereinbaren Sie einen Termin. Sie stimmen zu, dass die Apotheke Ihre Arzneimitteldaten erfasst und auswertet. Ob die Apotheke dazu auch mit Ihrem Arzt sprechen darf, entscheiden Sie ebenfalls. Ohne Ihre Zustimmung findet keine Rücksprache statt. Hat ein rechtlicher Betreuer oder Bevollmächtigter die Gesundheitssorge, stimmt er zu.
2. Gespräch mit Ihren Arzneimitteln
Zum Gespräch bringen Sie alles mit, was Sie anwenden, möglichst in der Originalpackung. In der Fachsprache heißt das Brown-Bag-Review, nach der Tüte, in der man die Packungen mitbringt. So sieht der Apotheker nicht nur, was verordnet ist, sondern was tatsächlich bei Ihnen im Schrank liegt.
Im Gespräch geht es unter anderem darum,
- welche Arzneimittel Sie dauerhaft, vorübergehend oder bei Bedarf anwenden,
- wofür Sie jedes Mittel nehmen,
- wie und wann Sie es einnehmen,
- ob Sie Beschwerden haben, die mit den Medikamenten zusammenhängen könnten,
- wo Sie die Arzneimittel aufbewahren.
3. Prüfung in der Apotheke
Nach dem Gespräch prüft der Apotheker die gesamte Medikation in Ruhe. Worauf er mindestens achtet, hat die Bundesapothekerkammer in ihrer Leitlinie festgelegt:
- doppelt vorhandene Wirkstoffe, zum Beispiel unter zwei Handelsnamen,
- Wechselwirkungen zwischen Arzneimitteln,
- ungeeignete Dosierungsintervalle und Einnahmezeitpunkte, auch in Bezug auf die Mahlzeiten,
- ungeeignete Darreichungsformen, etwa wenn das Schlucken schwerfällt,
- Probleme bei der Anwendung, zum Beispiel bei Inhalatoren oder Augentropfen,
- Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten,
- Schwierigkeiten, die Medikamente wie verordnet einzunehmen,
- ungeeignete oder falsch dosierte Mittel aus der Selbstmedikation,
- eine nicht sachgerechte Lagerung.
Für jedes Problem schätzt der Apotheker ein, wie wichtig es ist, und erarbeitet einen Lösungsvorschlag.
4. Rücksprache mit dem Arzt
Betrifft ein Problem eine ärztliche Verordnung, bespricht der Apotheker es mit dem behandelnden Arzt, sofern Sie zugestimmt haben. Er beschreibt das Problem, schlägt eine Lösung vor und sagt, wie dringend er es einschätzt. Ob und wie die Verordnung geändert wird, entscheidet der Arzt.
Ändert der Arzt eine Verordnung, stellt er ein neues Rezept aus, in der Regel als E-Rezept. Wie Sie es einlösen, erklärt der Artikel E-Rezept einlösen: alle Wege erklärt.
5. Abschlussgespräch und Medikationsplan
Im Abschlussgespräch erklärt Ihnen der Apotheker das Ergebnis und was vereinbart wurde. Sie erhalten einen aktuellen Medikationsplan. Der bundeseinheitliche Medikationsplan nennt für jedes Arzneimittel den Handelsnamen, den Wirkstoff, die Stärke, die Darreichungsform, die Dosierung und den Grund der Anwendung. Die Apotheke dokumentiert die Ergebnisse.
Wovon hängt die Dauer ab?
Die Dauer hängt vor allem davon ab, wie viele Arzneimittel und wie viele Ärzte beteiligt sind. Eine Zeitangabe, die für jeden passt, gibt es nicht, dafür sind die Ausgangslagen zu verschieden.
Ins Gewicht fallen vor allem:
- die Zahl der Arzneimittel und Einnahmezeitpunkte,
- die Zahl der behandelnden Ärzte,
- ob ein aktueller Medikationsplan und Arztbriefe vorliegen,
- wie viele Probleme sich zeigen und ob Rücksprachen nötig sind.
In der Regel sind es für Sie zwei Gespräche: das erste mit Ihren mitgebrachten Arzneimitteln und das Abschlussgespräch. Dazwischen prüft die Apotheke. Muss sie einen oder mehrere Ärzte erreichen, dauert dieser Teil länger. Planen Sie für das erste Gespräch so viel Zeit ein, dass Sie nicht auf die Uhr schauen müssen. Notieren Sie Ihre Fragen vorher auf einem Zettel.
Was bringt eine Medikationsanalyse?
Sie bringt vor allem einen vollständigen Medikationsplan, und ein Apotheker hat geprüft, ob Ihre Arzneimittel zusammenpassen. Als Nutzen für den Patienten nennt die Bundesapothekerkammer in ihrer Leitlinie unter anderem:
- eine Anleitung zur richtigen Anwendung der Arzneimittel,
- günstigere Einnahmezeitpunkte,
- die Prüfung auf Wechselwirkungen,
- Hinweise zur richtigen Lagerung,
- eine Beratung zur passenden Selbstmedikation,
- einen aktuellen Medikationsplan.
Dazu kommt etwas, das in keiner Liste steht. Wer weiß, wofür eine Tablette gut ist, nimmt sie verlässlicher ein. Und Angehörige haben einen Plan, auf dem wirklich alles steht, auch das Nasenspray und die Salbe.
Wie läuft sie im Pflegeheim ab?
Im Pflegeheim läuft sie wie beschrieben, mit einem Unterschied: Eine Pflegefachkraft kann am Gespräch teilnehmen. Viele Bewohner können nicht mehr alles selbst schildern. Die Pflegefachkraft weiß, ob das Schlucken schwerfällt, ob jemand Tabletten ausspuckt oder ob er seit der letzten Umstellung schlechter schläft. Die Arzneimittel werden direkt in der Einrichtung gesichtet. Liegen aktuelle Arzt- oder Entlassbriefe vor, fließen sie in die Prüfung ein.
Die Bundesapothekerkammer hat diese Variante in einer eigenen Prozessbeschreibung für Alten- und Pflegeheime festgehalten. Das Ergebnis geht an den hauptbehandelnden Arzt. Ist der Bewohner oder sein rechtlicher Betreuer oder Bevollmächtigter einverstanden, erhält auch die Pflege eine Kopie für ihre Dokumentation. Der Bericht enthält auch Hinweise zur Anwendung, etwa ob eine Tablette geteilt oder zerkleinert werden darf.
Aus unserer Heimversorgung: Bei neu aufgenommenen Heimbewohnern und nach Krankenhausentlassungen stoßen wir häufig auf zwei Dinge: denselben Wirkstoff unter zwei Handelsnamen und Tabletten, die geteilt werden, obwohl es die passende Stärke gibt. Beides klären wir mit dem Arzt, meist reicht eine Rückfrage und gegebenenfalls eine neue Verordnung.
Lässt die Apotheke die Medikamente verblistern, prüft sie jede Änderung auf Plausibilität, bevor sie in den Blister übernommen wird. Wie die Verblisterung funktioniert, erklärt der Ratgeber Was ist Verblisterung?. Wie neue Rezepte rechtzeitig vorliegen, wenn sich die Medikation geändert hat, beschreibt der Artikel Folgerezepte rechtzeitig anfordern.
Wie läuft sie zu Hause ab?
Bei Menschen, die zu Hause leben, sieht die Leitlinie das Gespräch in der Apotheke oder im häuslichen Umfeld vor. Ist Ihnen der Weg in die Apotheke nicht möglich, kommen wir nach Terminvereinbarung zu Ihnen nach Hause. Stellt ein ambulanter Pflegedienst die Medikamente oder hilft bei der Einnahme, kann er auf Wunsch des Patienten dabei sein. Das lohnt sich vor allem, wenn der Pflegedienst Dinge beobachtet, die der Patient selbst nicht erwähnt.
Den Medikationsplan und das Ergebnis erhalten Sie selbst. An welche Ärzte die Apotheke sich wendet und wer eine Kopie bekommt, legen Sie mit Ihrer Zustimmung fest. Für Angehörige gilt dasselbe wie im Heim: Kümmert sich ein rechtlicher Betreuer oder Bevollmächtigter um die Gesundheit, sollte er beim Gespräch dabei sein oder vorher zustimmen.
Stellt der Pflegedienst die Tabletten selbst, stellt sich manchmal die Frage, ob verblisterte Medikamente für den Patienten besser geeignet wären. Eine Entscheidungshilfe dazu bietet der Artikel Tabletten stellen oder verblistern lassen?.
Fazit: Wie geht es weiter?
Wenn Sie dauerhaft mehrere Arzneimittel nehmen und nicht sicher sind, ob alles zusammenpasst, vereinbaren Sie einen Termin für eine Medikationsanalyse. Packen Sie dafür alle Medikamente ein, auch die selbst gekauften, und nehmen Sie Ihren Medikationsplan mit.
Die Knut Apotheke in Dresden-Striesen versorgt Pflegeheime und pflegebedürftige Menschen zu Hause. Wir führen die Medikationsanalyse nach der Leitlinie der Bundesapothekerkammer durch. Ihr Ansprechpartner für die Medikationsanalyse ist Michael Gäbe, Apotheker und Inhaber. Einen Termin vereinbaren Sie telefonisch unter 0351 3120610 oder direkt in der Apotheke. Mehr zum Ablauf bei uns lesen Sie auf der Seite Medikationsmanagement und Medikationsanalyse, für Einrichtungen unter Heimversorgung und Verblisterung für Pflegedienste.
Wer die Medikation danach fortlaufend begleiten lässt, ist beim Medikationsmanagement. Dafür hat die Bundesapothekerkammer im Juli 2026 erstmals eine eigene Leitlinie verabschiedet, wie die ABDA am 29. Juli 2026 mitgeteilt hat. Auch dort bleibt die Therapie Sache des Arztes.
Dieser Artikel ersetzt keine persönliche Beratung. Ändern Sie keine Medikation eigenmächtig.
Häufige Fragen
Was soll ich zum Termin mitbringen?
Alle Arzneimittel, die Sie anwenden, in der Packung: die verordneten, die selbst gekauften und die für den Bedarf. Dazu gehören auch Augentropfen, Sprays, Salben, Vitamine, pflanzliche Mittel und Nahrungsergänzungsmittel. Hilfreich sind außerdem Ihr aktueller Medikationsplan und, wenn vorhanden, Arzt- und Entlassbriefe.
Wie lange dauert eine Medikationsanalyse?
Eine feste Zeit gibt es nicht. Für Sie sind es in der Regel zwei Gespräche, dazwischen prüft die Apotheke Ihre Medikation. Wie lange das insgesamt dauert, hängt vor allem von der Zahl der Arzneimittel, der Zahl der behandelnden Ärzte und davon ab, ob Rücksprachen nötig sind.
Ändert die Apotheke nach der Medikationsanalyse meine Medikamente?
Nein. Die Apotheke erkennt Probleme und schlägt Lösungen vor. Über verordnete Arzneimittel entscheidet Ihr Arzt. Ändern Sie keine Dosis eigenmächtig und setzen Sie kein Medikament ohne Rücksprache ab, auch wenn Ihnen im Gespräch etwas auffällt.
Wer führt die Medikationsanalyse durch?
Nach der Leitlinie der Bundesapothekerkammer bewertet ein Apotheker die Medikation. Pharmazeutisch-technische Assistenten können vorbereitende Schritte übernehmen, etwa die Erfassung der mitgebrachten Arzneimittel. Prüfung und Beratung liegen beim Apotheker.
Brauche ich dafür eine Verordnung vom Arzt?
Nein. Sie können die Medikationsanalyse direkt mit der Apotheke vereinbaren. Ihr Arzt erfährt vom Ergebnis, wenn Sie einer Rücksprache zustimmen.
Dürfen Angehörige zum Gespräch mitkommen?
Ja, und oft hilft das sehr. Angehörige wissen, wie die Einnahme im Alltag tatsächlich läuft. Hat ein rechtlicher Betreuer oder Bevollmächtigter die Gesundheitssorge, sollte er dabei sein oder vorher zustimmen.
Wie oft ist eine Medikationsanalyse sinnvoll?
Immer dann, wenn sich die Medikation deutlich geändert hat, zum Beispiel nach einem Krankenhausaufenthalt, nach dem Besuch bei einem neuen Facharzt oder wenn mehrere neue Arzneimittel dazugekommen sind. Wird die Medikation danach fortlaufend begleitet, spricht man von Medikationsmanagement.
Was ist der Unterschied zwischen Medikationsanalyse und Medikationsmanagement?
Die Medikationsanalyse ist eine einmalige, strukturierte Prüfung der gesamten Medikation. Beim Medikationsmanagement wiederholt die Apotheke diese Prüfung über einen längeren Zeitraum und verfolgt erkannte Probleme weiter, zum Beispiel bei jeder Änderung des Medikationsplans. Für das Medikationsmanagement hat die Bundesapothekerkammer im Juli 2026 eine eigene Leitlinie verabschiedet.
Verwandte Artikel
Was ist Verblisterung? Patientenindividuelle Verblisterung im Überblick
Was ist Verblisterung? Welche Medikamente in den Blister kommen, für wen er passt und was er im Alltag leichter macht.
Wir beraten Sie persönlich
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns.
Knut Apotheke Michael Gäbe e.K. · Borsbergstraße 24 · 01309 Dresden